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Rom, Italien – Sehenswürdigkeiten und Reiseinformationen

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Marieee Lifestyleblog – Marie Esme Blog – Rom

Rom Reiseführer & Rom die ewige Stadt, ist seit Jahrhunderten das Ziel vieler Reisender und Urlauber. In keiner Stadt der Welt sind so viele Bauten aus verschiedenen Epochen erhalten geblieben. Dennoch ist Rom auch heute noch äußerst lebendig. Weitere Italien Reiseführer: Florenz Reiseführer / Rom Reisefüherer  / Model Kolumne: Ein Model Tag auf der Mailand Fashion Week  /

Die Geschichte der Neuzeit in einem grandiosen Zusammenspiel: 100 Zeugnisse des antiken Roms sind über das Stadtbild verteilt. Der Bau des nationalen und internationalen Straßennetzes in der Zeit der römischen Antike – eine Ingenieur-technische Meisterleistung – begründete den Satz “alle Straßen führen nach Rom”. Bei den Besichtigungen von Kirchen oder gar dem Petersdom darf man nicht zu spärlich bekleidet sein, sonst wird der Einlass verweigert. Auch sonst sind die Römer in allem etwas exklusiver und sehr selbstbewusst, aber äußerst charmant. Es lohnt sich daher bei der Fahrt nach Rom die ganz schicke Garderobe einzupacken oder den Besuch in Italiens Hauptstadt zum Kauf Selbiger zu nutzen. Um möglichen Frustrations Ergebnissen vorzubeugen: Die Konfektionsgrößen müssen in Italien drei Nummern größer gerechnet werden. So entspricht zum Beispielgröße 38 der italienischen 44.

Einkaufen in Rom

In Rom dominieren die kleinen Läden und Kaufhäuser gibt es nur wenige. Bezahlbaren Mode, Schuhe, Antiquitäten und Schmuck gibt es in Rom in Hülle und Fülle. Roms wohl bekannteste Einkaufsmeile, die Via Condotti, verbindet die Piazza mit der Via del Corso. Hier auf der Via Condotti findet man u.a. das berühmte Cafe „Greco“ oder die bekannten Mode-Labels haben hier ihre Verkaufsräume, wie Bulgari, Gucci oder Laura Biagotti. Erholung findet man bei einem Cappuccino in einem der vielen Cafes. Geschäfte dürfen von März bis September bis 22:00 Uhr geöffnet haben. Übliche Öffnungszeiten sind von neun bis 14:00 Uhr und von 16 bis 20 Uhr.

Dolce Vita Roms

Wer das Dolce Vita Roms erleben möchte, dem sei der Piazza Navona empfohlen. Der Platz besticht durch die Renaissance-Architektur der Häuser, die ihn umgeben. In den Straßencafés kann der Besucher den Blick auf die wunderschönen Brunnen genießen.

Anreise nach Rom

Fast jeder träumt einmal davon die „ewige Stadt“ zu sehen. Das stellt heute auch kein Problem mehr dar, nicht umsonst heißt es „viele Wege führen nach Rom“. Ob man nun bequem mit dem Flugzeug, mit Bahn, Bus oder Auto anreist, der Unterschied liegt im Stress.

Die bequemste Anreise ist wohl mit dem Flugzeug. Gleich zwei Flughäfen stehen zur Verfügung. Der internationale Flughafen Rom-Fiumicino liegt ca. 34 km westlich der Stadt. Vom und zum Flughagen geht eine Bahn, ähnlich unseren S-Bahnen, oder ein Schnellzug, der direkt zum Hauptbahnhof fährt. Selbstverständlich stehen auch Taxen zur Verfügung.

Der kleine Flughafen Ciampino liegt ca. 15 km südöstlich der Stadt. Hier landen bevorzugt die preiswerten Fluggesellschaften. Hier stehen Shuttlebusse für die Fahrt in die Stadt bereit. Haltestelle ist der Hauptbahnhof Stazione Termini.

Der Hauptbahnhof befindet sich in einer guten zentralen Lage. Der einfachste Weg in seine Unterkunft zu kommen, sind auch wieder Taxen, von denen es ausreichend gibt.

Die eigene Anreise mit dem Auto ist mit Sicherheit die stressigste. Das Autobahnnetz bis Rom ist hervorragend, aber die Fahrt durch Rom kann sich als sehr abenteuerlich gestalten. Hier heißt es einfach nur Ruhe bewahren und mit meinem guten Stadtplan oder Navigationssystem erreicht man auch sein Ziel. Kleiner Tipp: Für Besichtigungstouren durch die Stadt, das Auto am besten im Hotel stehen lassen.

Taxen bilden ein Kapitel für sich. Es gibt für bestimmte Strecken Festpreise, aber kaum ein Taxifahrer hält sich zunächst daran. Auch nehmen Taxifahrer nicht immer den direkten Weg, oft ist eine kleine Stadtrundfahrt inklusive, was sich dann im Preis niederschlägt. Es ist sinnvoller vor der Fahrt den Preis auszuhandeln!

Beste Reisezeit für einen Urlaub in Rom

Die schönste Reisezeit Rom bis April, Mai und Juni. Temperaturen sind dann sehr angenehm.

Die Sonne, „il sole“ meint es in Rom gut, fast zu gut. Viele Römer flüchten deshalb, wenn sie es irgendwie ermöglichen können, im Juli und August vor der brütenden Hize ans Meer.Die beste Reisezeit für Rom sind die Frühjahrsmonate und der Spätherbst. In Rom ist es bis weit in den Oktober hinein angenehm warm, und man kann dort die letzten Sonnenstrahlen genießen, während es jenseits der Alpen bereits nasskalt ist.Die ungünstigste Zeit, Rom zu besuchen, ist der August, da man dann fast keinen Römer antrifft, und viele Geschäfte und diverse öffentliche Einrichtungen geschlossen sind. An vielen Tagen steigt das Thermometer über 40°C und für viele Römer sind die unermüdlichen Touristenscharen, die sich von einer Sehenswürdigkeit zur anderen drängen, unbegreiflich. Der Winter ist in Rom verhältnismäßig mild. Die Temperaturen sinken selten unter den Gefrierpunkt. Dafür ist es aber oft nasskalt und feucht. Aufgrund weniger Besucher sinken dann auch oftmals die Preise wieder, und man kann sich in Ruhe alle Sehenswürdigkeiten anschauen. Der größte Touristenandrang herrscht an Ostern, wenn Katholiken aus der ganzen Welt nach Rom pilgern, um sich die päpstliche Osterpredigt am Sonntag anzuhören. Am Karfreitag begeht der Papst den Kreuzweg. Dieser führt vom Kolosseum bis zum Kapitol, um dem Leiden und Sterben Jesu zu gedenken.

Natürlich hat Rom aber auch im Sommer einiges zu bieten. In den lauen Sommernächten von Juni bis September wird Rom zu einem einzigartigen Freilichtzirkus. Jeden Abend gibt es eine Reihe von Veranstaltungen wie Rock- und Popkonzerte, Theateraufführungen, verschiedenen Tänzen, Zirkus und Komödien. Kultur wird zu einem atemberaubenden Spektakel. Erwähnesnwert hierzu sind das Jazzfestival der Villa Celimonta und das karibische Musikfestival im Foro Italico. Das Nachtleben beginnt um 22.00 Uhr und ein nächtlicher Spaziergang führt von einer Attraktion zur nächsten. Besonders in Trastevere, dort wo Armut und Reichtum so eng bei einander liegen, trifft man auf eine Reihe von Künstlern und Handwerkern mit ihren wunderschönen und eigentümlichen Geschäften. Auch das Essen wird in den langen Sommernächten zu einem Erlebnis. Die Trasteverini brauchen dazu nur ein paar Tische, die man auf der Straße aneinanderreiht und genügend Stühle für eine gemütliche Runde. Die Trattorien sind schon lange kein Geheimnis mehr für die Liebhaber der römischen Küche.

In Rom ist es wunderschön, durch die dunklen Gassen und Straßen zu bummeln, über denen Wäscheleinen gleichermaßen wie Blumenranken hängen.

Kinder und Jugendliche können außerdem unten am Fluss Volleyball spielen oder Inlineskaten. Sehr zu empfehlen sind auch die vielen Openair-Theater.

Sehenswürdigkeiten in Rom

In Rom ist alles gut zu Fuß erreichbar. Bequeme, aber schicke Schuhe an und los geht es mit der größten Marienbasilika Roms, der Santa Maria Baggio.

Weiter zu den Ruinen des größten Amphitheaters der römischen Welt, ins Colosseum. Das Colosseum ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt. Die 2.000 Jahre alte Arena beeindruckt durch ihre immense Größe. Hier spürt man noch heute die zweifelhafte Faszination der grausamen Gladiatoren.

Direkt daneben liegt das riesige Areal des Forum Romanum. Zur Blütezeit Roms war diese Stelle das Zentrum des Römischen Reiches. Ein Spaziergang durch die Ruinen lässt die Macht des Römischen Reiches erahnen. Das monumental-nationale Art Vitoria Emmanuelli zwei, Piazza Venezia, ist ein großartiges Bauwerk.

Auf dem angrenzenden Paladin-Hügel finden immer noch Ausgrabungen statt, die neue Erkenntnisse über das Leben in der Stadt vor zwei Jahrtausenden liefert.

Nur wenig später gelangt man zur Zivilkammer, davor steht Roms größter und weltberühmter Brunnen mit barocken Symbolgestalten aus Neptun in Stein. Geradeaus weiter ist es dann nicht mehr weit bis zur spanischen Treppe. Zurück geht es dann zum Pantheon. Dieser gewaltige Kuppelbau ist eines der faszinierendsten Bauwerke der römischen Antike. Ganz in der Nähe befindet sich der Piazza und der Vier-Ströme-Brunnen.

Ob man nun nach Rom kommt, wegen seiner Geschichte, seiner Kunstschätze, Parks, Architektur oder einfach nur zum Shoppen. Jeder kommt hier voll auf seine Kosten. In dieser Stadt pulsiert das Leben. Ruhe findet man in den wunderschönen Gärten und die innere Einkehr im Vatikan.

Die Altstadt sowie der Vatikan mit seinem wohl berühmtesten Bauwerk, dem Petersdom, wurden 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Der Sage nach wurde Rom von Romulus gegründet, der seinen Zwillingsbruder Remus erschlug. Über die eigentliche Herkunft „Roma“ gibt es unterschiedliche Ansichten. Fakt ist, bei Ausgrabungen auf dem Palatin fand man Reste einer Siedlung die Forscher auf 1000 v. Chr. datieren.

Der Palatin, mit dem angrenzenden Forum Romanum steht für das antike Rom. Reste von Tempeln und Wohnanlagen kann man hier besichtigen. Hier wohnten viele römische Aristokraten, Redner wie Cicero oder Catull. Augustus richtete auf dem Palatin seine Residenz ein. Kardinal Farnese machte aus Teilen des Palatins einen botanischen Garten. Teile dieser Gärten wurden jedoch mit Beginn der Ausgrabungen wieder entfernt. Verschiedene Pavillons sowie eine künstliche Grotte sind aber erhalten geblieben.

Zugang zum Palatin erhält man u.a. mit dem Erwerb einer Eintrittskarte für das Colosseum. Ein Meisterwerk antiker Architektur. Für die Besichtigung des Colosseums sowie des Palatin sollte man viel Zeit mitbringen.

In der Nähe der Vatikanstadt liegt die Engelsburg, die ebenfalls eng mit der Geschichte des Papstes verbunden ist. Die Burg oberhalb des Tiber war lange Zeit bei Gefahr die Fluchtburg des Heiligen Vaters.

Rom zu Fuß erkunden

Da man in Rom fast alles zu Fuß machen kann, ist die Stadt sehr individuell zu erkunden. Die Besichtigungstouren führen durch kleine Gassen und plötzlich steht man wieder vor einem historischen Bauwerk. Ob nun Parthenon, Trevi-Brunnen, Piazza Navonna mit ihren Bernini-Brunnen, die Piazza di Spagna mit ihren wunderbaren Brunnen (von Berninis Vater) oder die spanische Treppe.

Ein Besuch des Vatikans gehört zum Pflichtprogramm

Will man dem Trubel der lebhaften Stadt entfliehen, lohnt ein Ausflug in den Vatikan. „Nur“ ein paar Jahrhunderte alt ist der Vatikan. Der Kleinstaat, der Sitz des Oberhauptes der Katholischen Kirche ist, ist nur an wenigen Stellen für die Öffentlichkeit zugänglich. Eines der Gebäude, das für Besucher geöffnet ist, ist der monumentale Petersdom, der im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Die Aussicht von der Kuppel über die Stadt ist grandios. Der Petersdom lässt den Besucher vor Ehrfurcht fast erstarren. Diese riesigen Ausmaße, die künstlerische Gestaltung, ein Eldorado für Kunstliebhaber. Die majestätische Stille lädt zum verweilen und zur inneren Einkehr ein.

Ein Besuch des Vatikans, dem Zentrum der katholischen Kirche und Residenz des Papstes, gehört zum Pflichtprogramm. Der Petersdom ist die berühmteste Kirche der Christenheit.

Auch die Sammlungen der vatikanischen Museen sollte sich der Besucher nicht entgehen lassen, allen voran das Deckenfresko Michelangelos in der sixtinischen Kapelle. Ein weiteres Highlight sind die vier Stanzen Raffaels. In diesen Werken hat er viele Persönlichkeiten verewigt, so findet man auf der „Disputa Del Sacramento“ u.a. Julius II. oder auch den Architekten und Baumeister Bramante.

Im Mittelpunkt des souveränen Staates steht ein Besuch der Museen. Es empfiehlt sich wegen des Besucherandrangs am frühen Morgen. Dafür ist der wichtigste Teil des Museumsbesuchs die sixtinische Kapelle mit Fresken der berühmtesten Maler des 15. und 16. Jahrhunderts.

Restaurats in Rom

Nach solch anstrengenden Besichtigungstouren hat sich der Besucher ein richtig gutes Essen verdient. Rom bieten viele kleine Restaurants. Doch am besten kann man fernab von den üblichen Touristenmeilen essen. Hier finden sich gemütliche Lokale mit Charme. Zu empfehlen eine gemischte Vorspeise aus verschiedenen Antipasti wie Tomaten, Melone mit Parmaschinken, eingelegte Champignons, Oliven, eingelegte Paprika uvm. Eigentlich ist man schon von der Vorspeise satt, aber irgendwie passt eine leckere Pasta doch noch. Dazu eine gute Flasche Wein. Als Abschluss noch einen Espresso und einen Grappa.

In Rom geht man essen. Vorzugsweise mit Freunden bei schönem Wetter draußen. Üppiges Frühstück gibt es nicht. Es besteht aus einem schnellen Cappuccino mit einem süßen Gebäck. Wer nach 12:00 Uhr einen Cappuccino bestellt, ist als Ausländer entlarvt. Ein Italiener trinkt ab mittags nur noch Espresso. Ein kleiner Mittagssnack kann einer Trattoria bestellt werden, abends wird dann ab 20:00 Uhr getafelt.

Unterkünfte in Rom

Rom ist in jedem Fall eine Reise wert. Unterkünfte gibt es in allen Preislagen, ebenso die Flüge. Die schönste Reisezeit ist das Frühjahr. Im Sommer ist es in der Stadt sehr heiß. Auch der beginnende Herbst eignet sich wunderbar um die Stadt für sich zu erobern. Obwohl, nicht der Besucher erobert die Stadt, die Stadt erobert den Besucher und wer nach Rom zurückkehren möchte, der sollte nicht versäumen, eine Münze in den Trevi-Brunnen zu werfen, mit er rechten Hand über die rechte Schulter… so kehrt man immer wieder zurück.

Umland von Rom

Auch das Umland der Stadt ist einen Besuch wert. Ostia, der alte Hafen Roms, ist heute ein Badeort, der im Sommer die Einwohner Roms ans Meer lockt. In östlicher Richtung befinden sich die Albaner Berge, die bereits von der Stadt zu sehen sind. Der Gebirgszug ist eine Oase der Ruhe.

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