Frankreich

paris-frankreich-marie-esme-blog
Paris – Frankreich – Marieee Reiseblog – Marie Esme

Ob Paris nun die schönste Stadt der Welt ist oder die Stadt der Liebe, das mag jeder selbst für sich beurteilen, aber auf jeden Fall ist Paris eine mondäne Stadt. Sie besticht mit ihren breiten Boulevards, den mit Bäumen gesäumten Alleen und mit wunderschönen Gebäudefassaden.

Paris erkundet man am besten mit der Metro. Nicht das man von der Metro einen besonders schönen Blick auf die Stadt hat, aber man erreicht mit ihr so ziemlich jeden Fleck der Stadt. Natürlich muss der Besucher auch ein paar Schritte selber machen, aber wie in jeder Stadt, die schönsten Ecken findet man nur zu Fuß.

Wie gelangt man nun in diese mondäne Stadt? Der Besucher hat auch hier wieder die Wahl. Die Anreise kann mit einer Reisegruppe per Bus erfolgen, doch wird man hier in der Regel zwar zu den wichtigsten Sehenwürdigkeiten geführt, aber man hat selten Gelegenheit, auch mal in kleine verschlafene Winkel zu sehen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Anreise mit dem Auto, was aber nicht selten mir großem Stress verbunden ist, da der Verkehr riesig ist und parken am Strassenrand gewöhnungsbedürftig.

Am erholsamsten und bequemsten ist die Anreise mit dem Flugzeug. In der Regel stehen die Flughäfen „Charles de Gaulle“ oder „Orly“ zur Verfügung. In die Stadt gelangt man bequem mit dem Taxi, was allerdings nicht ganz billig ist, oder mit der Metro.

Um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen, bietet sich ein Stadthotel an. Der Besucher hat so eine gute Ausgangsposition für seine Stadterkundung. Die Zimmer haben alles was man so braucht. Bett, Schrank, TV und Bad, letztendlich ist man ja nur zum Schlafen dort. Doch Vorsicht, die Prospekte sehen häufig sehr vielversprechend aus, die Preise sind oft hoch und die Zimmer recht klein. Auch für so manche Ausstattung bedarf es viel guten Willen um sich wohlzufühlen. Schnell kann es passieren, das man das Bad rückwärts betreten muss, um vorwärts wieder heraus zu kommen. Auch die farbliche Zimmergestaltung lässt für den deutschen Geschmack manchmal zu wünschen übrig, häufig ist eine ganze Etage in einer Farbe gehalten und im Zimmer sind Wandverkleidung, Gardinen, Bettüberzüge und Teppich auch in der selben Farbe. Aber die Zimmer sind sauber und das Frühstück ist typisch französisch, Croissants, Butter, Marmelade und Kaffee.

Natürlich kann man eine Stadt wie Paris nicht an 3 oder 4 Tagen komplett erkunden. Was sollte man eigentlich gesehen haben? Als erstes wäre da der Louvre zu erwähnen. Hier sollte man sich für eine Ausstellung entscheiden, alles kann man an einem Tag eh nicht sehen und es würde den Betrachter wahrscheinlich auch ein bisschen überfordern und man verliert schnell die Lust daran. Es gibt im Louvre natürlich als wichtigste Ausstellung, die Gemäldegalerie, neben vielen berühmten Malern und Gemälden ist hier wohl das absolute Highlight da Vincis „Mona Lisa“. Desweiteren befinden sich im Gebäude die Ägyptische Aussstellung, die in den Renaissanceräumen oft etwas fehl am Platze wirkt, da die Räume an sich bereits einzigartig sind.

Schon der Eingang ist eine Sehenswürdigkeit. Man betritt den Louvre heute durch eine gläserene Pyramide und gelangt über eine Rolltreppe ins Untergeschoss von wo die Gänge in die einzelnen Flügel abzweigen.

Wunderschöne Restaurants gibt es im Viertel !Quartier Latin“ im 5. Arrondissement. Das „Quartier Latin“ ist ein sehr altes Stadtviertel und beherbergt u.a. die Sorbonne. Heute schlendern tausende von Touristen durch dieses Viertel, eben wegen seiner Restaurants und seines einmaligen Flairs. Allerdings für Studenten, ist das Viertel heute unerschwinglich.

Um den kleinen Hunger zu stillen, bietet Paris viele nette kleine Bistro’s. Doch nicht überall sind Touristen gerne gesehen und man begegnet ihnen auch häufig mit Hochmut und Arroganz. So „versteht“ ein Kellner den Besucher schon einmal nicht, wenn er statt französisch, englisch oder deutsch spricht. Auch sollte man sich vor dem Bestellen sich mit den Preisen vertraut machen, sonst zahlt man für ein Bier schnell mal 15 EURO. Wein hingegen ist weniger teuer. Auch mit der Sauberkeit ist es nicht weit her. Wenn man im Außenbereich eines Bistros Platz nimmt, kann es schon mal sein, dass man in Asche und Zigarettenkippen sitzt. Diese werden zwar abends nach Geschäftsschluss zusammen gekehrt, so dass der Besucher in einigermaßen sauberer Umgebung frühstücken kann, aber am Abend sieht es wieder genauso aus.

Ein wunderschöner Ausflug ist auch ein Tag in Montmartre. Ein Streifzug durch die Gassen des alten Künstlerviertels ist sogar erholsam. Kleine Cafes laden zum verweilen ein. Weithin sichtbar das Wahrzeichen, „Sacre Coeur“, die wunderschöne weiße Basilika kann man u.a. über eine Seilbahn erreichen oder man nimmt die vielen Treppen. Auch gelangt man mit der Metro in die Nähe von „Sacre Coeur“, es beginnt dann aber ein kleiner Aufstieg durch eine nicht so schöne Gegend. Was steht noch für Montmartre, natürlich „Molin Rouge“. Wer sich also am Tag noch nicht verausgabt hat, der kann sich am Abend dort vergnügen.

So wichtig wie das „Amen“ in der Kirche, ist natürlich auch die Besichtigung von „Notre Dame“. Gelegen ist diese Kirche an der Spitze der „Ile de la Cite“ der wohl älteste Teil der Stadt. Zu erreichen ist „Notre Dame“ über den „Pont Neuf“ die heute älteste Brücke.

Vom „Boulevards Saint Germain“ über die „Pont de Sully“ und den „Boulevards Henry IV.“, gelangt man zum „Place de la Bastille“. Dieser Platz entstand kurz nach der Zerstörung der Bastille, in unmittelbarer Nähe des alten Standortes der Bastille. Besucher der Stadt werden das neben dem Louvre wohl berühmteste Gebäude, vergebens suchen. Heute finden auf dem Platz u.a. auch Konzerte oder ähnliche Großereignisse statt und trotzdem spürt man hier den Atem der Geschichte. Hier befindet sich ebenfalls die vor fast 20 Jahren eröffnete Bastille-Oper.

Vom „Arc de Triomphe“ gelangt man über den „Champs Elysees“ zum „Place de la Concorde“, den wohl größten Platz der Stadt. Der Weg führt vorbei am Palais de Elysees, dem Regierungssitz sowie an verschieden Museen.

Im Zentrum des „Place de la Concorde“ steht ein ägyptischer Obelisk aus Luxor, eine Geschenk des ägyptischen Vizekönigs für die Leistung von Jean-Francios Champollion, welcher den Grundstein legte zur Entzifferung der Hieroglyphen. Doch der Platz steht nicht nur für schöne Ereignisse in der Geschichte Frankreichs.

Nach der Revolution hieß der Platz „Place de la Revolution“ 1793 wurde hier die Guillotine aufgestellt und nicht nur Marie Antoinette und Louis XVI, sonder auch Robespierre, Danton und Madame Dubarry verloren hier nicht nur ihren Kopf, sondern das Leben.

Ein weiterer Hingucker sind die Brunnenanlagen sowie die acht Frauenstatuen die die acht Ecken des Platzes bilden.

Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des Eifelturms. Von hier hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt. Mit gläsernen Fahrstühlen wird man nach oben transportiert. Die Fahrt ist sicherlich ein wenig beklemmend, da man direkt auf das Gestänge und die Nieten des Turmes sieht. Dieses mutet schon manchmal recht rostig an, doch es soll sich hierbei lediglich um einen Rostschutz handeln. Sicher sind die Fahrstühle allemal und der Blick entschädigt für das bisschen Bauchkribbeln.

Was hier erwähnt wird, ist nur ein geringer Auszug der Pariser Sehenwürdigkeiten. Am besten ist jedoch, bevor man sich entscheidet was man sich ansehen möchte, eine kleine Stadtrundfahrt mit den offenen Doppeldeckerbussen zu machen. So bekommt man auch den besten Eindruck von der Grösse der Stadt und den vielen Museen.

Paris ist vielleicht nicht die schönste Stadt, es hat einen leicht unterkühlten Charme und ist dennoch eine Reise wert. Es lohnt sich die Stadt für sich zu erobern und ihre Sehenswürdigkeiten zu genießen.

Heute kam ich zurück aus Frankfurt, wir haben uns viele Gegenden angesehen und einiges geshoppt.

Alle meine Errungenschaften seht ihr unten. Die anderen Sachen zeige ich euch in den nächsten Outfitbildern.

Bis bald meine Lieben.