Italien

Florenz – Reiseführer – Florenz Reisetipps

Florenz Italien Reisefüher Marie Marieees Reiseblog
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Gastbeitrag von Model & Reisebloggerin Lily Nova lilynova.com

Als beste Zeit für eine Reise nach Florenz empfehlen sich die Monate April bis Juni und September bis Oktober mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 15°C und 20°C. Es ist nicht gerade empfehlenswert an Ostern oder Pfingsten eine Reise nach Firenze zu unternehmen. Zudem sind auch die Monate Juli und August nicht besonders für einen Abstecher an die Metropole am Arno geeignet, da die Stadt in jenem Zeitraum derartig von Touristen bevölkert ist, dass die Besichtigungstouren kaum noch ein Genuss sind.. Zudem ist es im Hochsommer schwierig, ohne rechtzeitige Reservierung ein Hotelzimmer zu bekommen. Denn neben den ausländischen Touristen scheint dann auch noch halb Italien unterwegs zu sein. Mehr Italien ReiseführerFlorenz Sehenswürdigkeiten und Florenz Reiseführer / Rom Reisefüherer  / Model Lily Nova Kolumne: Ein Model Tag auf der Mailand Fashion Week  /

Am ungestörtesten wird man die Sehenswürdigkeiten von Florenz in den Monaten November bis März genießen können, wenn die Preise niedriger sind und weniger Touristen in der Stadt sind. Manch einer nimmt dann das um diese Jahreszeit unbeständigere Wetter gern in Kauf.

Florenz biete mit seinen Bauwerken, Kirchen, Palästen und Museen einzigartige Möglichkeiten für künstlerische und historische Studien. In der Stadt gibt es 12 Theater, zudem eine Reihe von Konzertveranstaltungen, die auch höheren Ansprüchen gerecht werden.

Etwa 50 Museen und Kunstsammlungen sind in Florenz der Öffentlichkeit zugänglich. Weltberühmt sind die Uffizien, aber auch die Galleria dell’Accademia, das Museo Nazionale del Bargello, das Museo Archeologico, der Palazzo Pitti mit seinen Kunstsammlungen sowie zahlreiche kleinere Museen bewahren Kunstschätze von unsagbarem Wert.

Natürlich ist Florenz auch für die exquisite Auswahl an Modegeschäften – alle großen Namen dieser Branche sind hier vertreten – bekannt, aber auch Schmuck, Lederwaren, edle Stoffe und Delikatessen kann man in der Metropole am Arno erwerben. Allerdings muss man dafür oft einen recht beachtlichen Preis bezahlen.

Schmuck und Juweliergeschäfte befinden sich dicht nebeneinander gereiht an der Ponte Vecchio. Die Straße für Antiquitätenliebhaber ist die Via Maggio. Qualitativ hochwertige Lederwaren, bekannte Designergeschäfte sowie modische, aber auch teure Schuhe findet man in der Via dei Tornabuoni, Florenz teuerste Straße. Es gibt aber auch sehr viele Straßenmärkte. Der Markt von San Lorenzo im Zentrum der Stadt ist auch bei Touristen sehr beliebt. Der Neue Markt, wo man Lederwaren und Mitbringsel kaufen kann, befindet sich unter der Loggia del Porcellino. Der Flohmarkt in der Nähe der Piazza Santa Croce eignet sich besonders für kleine und antike Schnäppchen.

Florenz – Sehenswürdigkeiten – Duomo Santa Maria del Fiore

Florenz Italien Reisefüher Marie Marieees Reiseblog
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Der Dom von Florenz dominiert das Stadtbild. Er bildet zusammen mit dem Campanile und dem Baptisterium eines der großartigsten Kunstwerke, die es auf dieser Welt zu bewundern gibt.

Ende des 13.Jahrhunderts wurde mit dem Bau begonnen und berühmte Baumeister wie Arnolfo di Cambio, Giotto, Andrea Pisano, Francesco Talenti und Giovanni Ghini, errichteten ein Bauwerk, welche alle anderen der Stadt an Schönheit und Ausmaß übertraf. Nach zahlreichen Unterbrechungen krönte Filippo Brunelleschi von 1420 bis 1434 das Bauwerk mit dem Aufsehen erregenden architektonischen Meisterstück, der Kuppel. Im Jahre 1436 wurde der Dom der heiligen Jungfrau Maria geweiht und erhielt nach der Florentiner Wappenblume, der Lilie, den Beinamen ‚del Fiore’.

Die Maße der Kathedrale sind eindrucksvoll: Länge 160,45 m, Breite 43 m im Langhaus, 91 m im Querschiff, Fassadenhöhe 50 m, Höhe der Kuppel 114,36 m, Durchmesser der Kuppel 45,52 m. Die Kirche weißt eine Gesamtfläche von 8300 Quadratmeter auf und ist neben dem Petersdom in Rom und dem Dom zu Mailand die drittgrößte Kirche Italiens.

Das Äußere der Kathedrale wird durch drei verschiedene Marmorfassaden bestimmt: der weißen aus Carrara, grünen aus Prato und der roten aus den Maremmen.

Auch im Innenraum werden Strenge und Schönheit fortgesetzt. Der Dom beeindruckt mit seinen gotischen Formen, den hoch aufstrebenden Bögen und Pfeilern, ohne dass aufwendiger Schmuck die Weite der Rüme beeinträchtigt. Die Innenfendter und Buntglasfenster wurden von einigen der besten Architekten der Renaissance entworfen: Vasari, Zuccari, Donatello, Uccello und Ghiberti.

Wer Lust hat und bis nach oben klettern will, wird mit einem fantastischen Blick über die Stadt belohnt. Der Dom ist immer noch das höchste und maßgebende Gebäude der Stadt.

Campanile

Ein weiteres Bauwerk, das das Stadtbild von Florenz entscheiden mitprägt, ist der Campanile. Der 82 m und 14,50 m breite Glockenturm des Doms wurde von Giotto entworfen. Die Flachreliefs wurden nach Giottos Tod (1337) von Andrea Pisano und später dann von Francesco Talenti fertig gestellt.

Der Campanile ist ebenfalls aus weißem, rosafarbenem und grünen Marmor. Besonders eindrucksvoll ist auch hier die Außenfassade. In den Nischen über den Rautenkassetten befinden sich Statuen, die von Donatelli und anderen namhaften Künstlern gefertigt wurden.

Es lohnt sich übrigens, die 414 Stufen des Campanile hinaufzusteigen, denn von oben bietet sich auch hier ein herrliches Panorama über Florenz.

Baptisterium

Neben dem Campanile befindet sich das Baptisterium, die Taufkirche des heiligen Johannes. Das Gebäude wurde nach 70jähriger Bauzeit um 1128 vollendet. Sie verdankt ihren Rum den drei monumentalen Bronzeportalen, die im Süden, Norden und Osten in den achteckigen Kirchenraum führen. Ebenso eindrucksvoll sind die prächtigen Mosaike im Inneren.

Die älteste Tür im Süden wurde von Piano entworfen. Die größte Beachtung findet allerdings die Schaffung des Ostportals. Sie wird auch Paradiesportal genannt, da es schon Michelangelo für würdig befand, die Pforten des Paradieses zu schmücken. Nirgendwo sonst hat sich die darstellende Kunst in Bronze so vollkommen ausgedrückt wie in dem von 1425 bis 1452 geschaffenen Tor. In den zehn Platten sind jeweils mehrere Szenen von Propheten, Sibyllen und anderen biblischen und heidnischen Gestalten meisterlich durch die feinen Zeichnungen der Linien und den verschiednen Tiefen der Darstellungsebenen zusammengefasst.

Das Innere des Baptisteriums wird von der achteckigen Kuppel beherrscht, die ganz von einem Mosaik bedeckt ist. Hervorzuheben ist hierbei das „Jüngste Gericht“: Christus sieht sich dabei von den verschiednen Zonen der Auferstandenen und Verdammten, den Engeln, Aposteln, Propheten und Heiligen mit Maria und Johannes dem Täufer , denen das Reich des menschenverschlingenden Teufels gegenübersteht, umgeben. (Hierbei wird an Dante, den größten italienischen Dichter erinnert, der aus Florenz stammt und der in seiner „Göttlichen Komödie“ Himmel, Fegefeuer und Hölle beschreibt.

Florenz – Piazza della Signoria

Die Piazza war jahrhundertelang geprägt vom politischen Leben in Florenz. Mit dem Palazzo Vecchio, dem Palazzo degli Uffizi, der Loggia dei Lanzi und den Statuen der Bildhauer Michalangelo und Donatello prägen bedeutende Sehenswürdigkeiten das Bild des Platzes.

Die deutschen Landsknechte wurden in Italien „Lanzichenecchi“ genannt. Daher auch der Name für die Vorhalle am Hauptplatz von Florenz, weil die Landsknechte dort als Wachtposten dienten.

Die Arkadenhalle, eines der schönsten Beispiele der Florentiner Gotik, diente der Republik für offizielle Anlasse. Im Inneren der Halle sind bedeutende Werke der Bildhauerkunst zu bewundern. Besonders eindrucksvoll ist eine Kostbarkeit an der Längsseite: „ Der Raub der Sabinerin“, eine bewegte Marmorgruppe von Giambologna (1583). In der Mitte der Querseite befindet sich ein weiters Werk von Giambologna – Herkules kämpft mit den Kentauren Nessos – welches er 1599 schuf.

Die Strenge und Schönheit der Stadt, der Stolz und die Festigkeit der Florentiner verkörpern sich im Palazzo Vecchio, auch Palazzo della Signoria genannt, auf einzigartige Weise.Seit 1322 befindet sich dort das Rathaus. Außerdem ist sein Turm ein weiteres Wahrzeichen von Florenz. Links vor dem Haupeingang steht eine Kopie des von Donatello geschaffenen Marzocco-Löwen mit dem Florentiner Wappen in seinen Pranken. Rechts die Statue des „David“ von Michelangelo (Kopie) sowie eine Marmorgruppe mit Herkules und Cacus von Bandinelli. Das Erdgeschoß umfasst drei Höfe, die Waffenkammer und die große Treppe, die nach oben führt. Das Innere des Palazzo wurde von Vasari verschwenderisch neu gestaltet. Ein nach Vasari erhöhter Korridor führt vom Palazzo durch die Uffizien über die Ponte Vecchio bis zum Palazzo Pitti.

An die Loggia anschließend befinden sich bis hinunter zu den Ufern des Arno die berühmten Uffizien. Herzog Cosimo I. de’ Medici zog um 1540 aus dem Familienpalast in den Palazzo Vecchio, der dadurch zum Palazzo Ducale (Herzoglicher Palast) wurde. Den räumlichen Bedürfnissen der herzoglichen Familie mussten die Florentiner Magistraturen und Gerichtsämter langsam weichen. Für ihre Büros, die Uffizi, wurde ein eigener Bau vorgesehen. !565 zog man in weniger als einem halben Jahr einen Korridor, der den Palazzo Vecchio über den Palazzo degli Uffizi und den Ponte Vecchio mit dem Palazzo Pitti verband.

Die Uffizien beherbergen eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt. Dort sind nicht nur florentinische und italienische Kunstwerke ausgestellt, sondern auch eine Vielzahl ausländischer Gemälde und wertvolle antike Skulpturen. Zu den bedeutendsten Werken gehören mit Sicherheit Botticellis Geburt der Venus und der Frühling, Tizians Venus von Urbino, die Heilige Familie von Michelangelo sowie Piero della Francescas Herzog und Herzogin von Urbino.

Nach dem Besuch der Uffizien machen sich dann viele Besucher zur malerischen Ponte Vecchio mit seinen vielen Schmuckläden auf. Früher wurden hier andere Läden und Wohnungen errichtet, hauptsächlich Fleischer. Somit konnten diese ihre Abfälle gleich in den Fluss werfen. Als die Gerüche jedoch Überhand nahmen, ordnete Großherzog Ferdinand I. an, dass nur noch Goldschmiede ihre Läden auf der Brücke zu unterhalten hatten. Eine Regelung, die übrigens auch heute noch Bestand hat. Erwähnenswert ist auch noch, dass die Brücke die einzige in der Stadt ist, die im 2.Weltkrieg nicht zerstört wurde.

Florenz Italien Reisefüher Marie Marieees Reiseblog
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Florenz – Sehenswürdigkeiten – Kirchen

Falls einem nach dem Besuch der Kirche Santa Croce ein wenig schauriges Gefühl erfasst, dann ist das durchaus verständlich. Mit ihren vielen Grab- und Denkmälern und zahlreichen bedeutenden Kunstwerken stellt Santa Croce eine der eindrucksvollsten Sakralbauten Italiens dar. Mit einer Länge von 115,43 m und einer Breite von 38,23 m im Langhaus sowie einer Breite von 73,74 m im Querschiff ist sie die größte Franziskanerkirche überhaupt.

Im ersten Drittel befindet sich das Grab des berühmten Naturwissenschaftlers Galileo Galilei. Weitere Gräber befinden sich entlang der Wände und 276 Grabplatten sind im Boden eingelassen. Die berühmtesten Grabmäler in der Kirche sind die von Michelangelo, Macchiavelli, Bardi und Rossini.

Die Kapellen sind mit Kunstwerken von Giotto und della Robbia dekoriert. Die Hauptchorkapelle ist ganz mit Fresken ausgeschmückt. Die Gewölbefresken stammen von Agnolo Gaddi und zeigen den „Auferstandenen Christus, die Evangelisten und den hl. Franziskus.“ Tiefe Ruhe empfindet man beim Betrachten der Kreuzgänge, die von Brunelleschi entworfen wurden

Rechts neben der Kirche befindet sich das Santa-Croce-Museum, in dem sich bedeutende Kunstwerke wie das „Letzte Abendmahl“ oder „Die Grablegung“, beide von Taddeo Gaddi, befinden.

Eine weitere sehenswerte Kirche ist Santa Trinita am gleichnamigen Platz, nahe dem Arno.

Die Florentiner lieben sie vor allem wegen ihres würdigen Alters. Bereits im 11. Jahrhundert stand hier ein Gotteshaus, das im 13. Jahrhundert als erste gotische Kirche erneuert wurde. Sehenswert sind im Inneren die berühmten Fresken von Domenico Ghirlandaio. Die Kirche Ognissanti (Allerheiligenkirche) ist eine der ersten Barockkirchen von Florenz. Im Inneren findet man eine Reihe von Fresken und Tafelbildern von Botticelli und Ghirlandaio.

Die Orsanmichele entstand aus einem Oratorium (San Michele in Orto, der Name wurde gekürzt zu Or San Michele). Die feine Gliederung der Außenmauern, die Ornamente, Bögen, Nischen, Figuren und Gesimse verschaffen der Kirche einen hohen architektonischen Rang.

Zu den bedeutendsten Kirchen von Florenz gehört die Dominikaner-Kirche Santa Maria Novella. Sie wurde 1246 an der Stelle eines Oratoriums errichtet, und um 1300 im Wesentlichen fertig gestellt. Auch in dieser Kirche findet man viele Fresken und Kunstwerke von Botticelli, Giotto, Brunelleschi und Ghirlandaio. Besonders hervorzuheben ist die „Dreifaltigkeit“, ein Fresko von Masaccio (1427), das wegen seines intensiven Ausdrucks einen Ehrenplatz unter den Werken dieses Künstlers einnimmt.

Eine sehr beliebte Kirche ist Santissima Annunziata. Sie ist ein architektonisches Meisterwerk, gerade weil der Grundriss von Kirche und Kloster so unregelmäßig ausfällt. Links neben dem Eingang steht ein Marmor-Tempelchen für das Gnadenbild der Verkündigung. Einer Legende nach soll ein Mönch aus Verzweiflung über seine geringe Kunst beim Malen einer wunderschönen Madonna eingeschlafen sein und ein Engel habe das Gesicht der Madonna vollendet. Noch heute kommen viele Jungvermählte in diese Kirche, und die Braut lässt ihren Blumenstrauß bei der Madonna zurück.

Santo Spirito ist eine der reinsten Renaissance-Kirchen, obwohl dies der äußerlich karge Bau nicht vermuten lässt. Sie wurde im 15.Jahrhundert an der Stelle durch einen Brand zerstörten Kirche neu errichtet. Als Architekt fungierte Brunelleschi und im Kircheninneren beeindruckt das Altarbild „Madonna col Bambino e San Giovannino“ („ Madonna mit Kind und dem Johannesknaben“), das bedeutendste Werk der Kirche, von Filippino Lippi (1490).

Dir Kirche San Marco wurde 1299 erbaut und enthält im Inneren wertvolle Gemälde und Ausstattungsstücke.

Florenz – Sehenswürdigkeiten – Piazza San Lorenzo – Museo Nazionale del Bargello.

„San Lorenzo“ ist eine wunderbare Kunststätte und stellt mit der Kirche des hl. Laurentius, der Alten Sakristei, der Neuen Sakristei, der Fürstenkapelle und der Laurenziana-Bibliothek ein architektonisches Kunstwerk von höchstem Rang dar. Die Medici spornten in diesem Komplex einzigartige Künstler wie Brunelleschi, Donatello und Michelangelo zu immer großartigeren Leistungen an. Unter Brunelleschi erhielt die Basilika San Lorenzo ihre heutige Gestalt. Sie gilt als eine der reinsten Renaissance-Kirchen der Stadt. Nach dem Tode von Brunelleschi schloss Antonio Manetti die Arbeiten nach den Plänen Brunelleschis ab. Für die Fassade lieferte Michelangelo Entwürfe, die jedoch nie verwirklicht wurden, so dass noch immer die rohen Backsteine zu sehen sind. San Lorenzo war die Pfarrkirche der Medici und viele Familienmitglieder sind hier begraben.

Das Innere der Kirche ist geprägt durch die klare Gliederung des Renaissance-Architekten Brunelleschi: ein wunderschöner Marmorboden, Säulen mit korinthischen Abschlüssen und einer kunstvollen Kassettendecke mit feinen Rosetten. Die zwei Bronzekanzeln im Mittelschiff sind Meisterwerke von Donatello.

Die Biblioteca Laurenziana ist an die Kirche San Lorenzo und deren Kreuzgang angebaut. Cosimo der Ältere hatte die erste Schriften-und Büchersammlung gegründet. Unter Lorenzo dem Prächtigen wurde die erweiterte Bibliothek nach Rom gebracht, bis dann unter Clemens VII. – ebenfalls ein Medici – ein Teil von ihr wieder nach Florenz zurückkehrte. Auch hier gelang Michelangelo wieder ein wunderbares Kunstwerk mit der plastischen Gliederung von Fassade, Vorhalle und Lesesaal, dem grandiosen Treppenaufgänge und den in der Renaissance zur Verfügung gestandenen Schmuckelementen.

Die Medici-Kapellen gehören zwar zu San Lorenzo, doch werden sie heute als eigenständiges Museum geführt und sind somit von der Kirche getrennt. Sie umfassen die Fürstengruft und die Neue Sakristei.

Die Fürstengruft ist pompös ausgestattet und repräsentiert somit die Macht des Medici-Geschlechts.

Von der Fürstenkapelle geht es zur Sagrestia Nuova. Die Neue Sakristei wurde mit Unterbrechungen von 1520 – 1534 von Michelangelo gebaut. Die Bezeichnung Sakristei ist ein wenig irreführend, denn es handelt sich um eine Grabkapelle für die Medici.

Dieses war das erste Werk Michelangelos, in das er zugleich seine malerischen und bildhauerischen Fähigkeiten einbrachte. Sie beherbergt seine Skulpturen Nacht und Tag sowie Morgendämmerung und Abenddämmerung.

Neben der Basilika befinden sich reizvolle Innenhöfe sowie ein besonders belebter Markt, wo man vor allem günstige Woll- und Ledersachen kaufen kann.

Ein weiteres sehenswertes Gebäude ist sicherlich das Nationalmuseum. Der mächtige Block des Palazzo del Bargello prägt mit seinem Turm und dem Zinnenkranz die Silhouette der Stadt. Das stark befestigte Äußere des Bargello-Museum erinnert an seine frühere Funktion als Polizeihauptquartier und Gefängnis.

Der Innenhof wird auf drei Seiten von einem Bogengang mit Rundbögen, achteckigen Säulen und Kreuzgewölbe umgeben. Auf der vierten Seite führt eine Freitreppe in die oberen Geschosse. In den verschiedenen Sälen und Räumen beherbergt das Museum die umfassendste Skulpturensammlung aus dem Mittelalter und der Renaissance in ganz Italien. Nennenswert sind zum Beispiel Michelangelos Werke: „Brutus, eine Marmorbüste, „Madonna mit dem Kind und dem jungen Johannes dem Täufer, ein Rundrelief, „David“ und „Trunkener Bacchus“, die erste Großplastik Michelangelos. Im ersten Obergeschoss kann man die Konkurrenzreliefs von Filippo Brunelleschi und Lorenzo Ghiberti für den Wettbewerb um das Nordportal des Baptisteriums betrachten, den Ghiberti gewann. Weitere nennenswerte Künstler, deren Werke man hier bewundern kann, sind della Robbia, Verrocchio, Donatellos „David“ und natürlich noch viele mehr.

Nicht weit vom Bargello-Museum befindet sich übrigens das Dante Haus, in der Via Dante Alighieri. In einigen Räumen erinnern Fotografien, Ausgaben der „Göttlichen Komödie“ und Porträts an den größten italienischen Dichter.

Florenz – Sehenswürdigkeiten – Palazzi – Boboli-Garten

Palazzo Pitti

Der Palazzo ist einer der meistbesuchten Orte am südlichen Ufer des Arno. Zusammen mit dem Palazzo Vecchio (er ist durch einen Gang mit diesem verbunden) sowie dem Palazzo Medici-Riccardi ist der Palazzo Pitti der bedeutendste Palast in Florenz. Er besticht nicht nur mit seiner Größe (32 000 Quadratmeter bebaute Fläche, 205 m Fassadenlänge, 36 m Höhe in der Mitte) sondern auch durch seine Imposante Architektur.

Die Pitti waren eine angesehene und reiche Florentiner Kaufmannsfamilie, die es an Stolz und Ehrgeiz mit den Medici aufnahm. Deshalb plante Luca Pitti (nach 1447) einen großartigen Stadtpalast auf dem linken Arno-Ufer. Es dauerte jedoch nicht lange, bis die Medici diesen Palast ihr Eigen nannten. Die Frau Cosimos I. hatte den Palast 1549 erworben.

Die Gemäldegalerie im Palazzo Pitti gehört zu den bedeutendsten der Welt, an künstlerischem Rang den Sammlungen der Uffizien fast ebenbürtig. Dazu gehören Werke von Raffael, Filippo Lippi, Tintoretti, Tizian,Veronese und Rubens. Sie hängen alle in verschwenderisch ausgeschmückten Räumen.

Der Palast beherbergt auch noch eine Galerie der modernen Kunst, eine Kostümsammlung, ein Kutschenmuseum und die Appartamenti Monumentali, auch ehemalige Königsgemächer genannt. Hier wohnten Viktor Emanuel II., Umberto I., Königin Margherita und Viktor Emanuel III.. Die prunkvollen Räume sind mit kostbaren Möbeln, Gemälden, Statuen, Gobelins und Gebrauchsgegenständen ausgestattet.

Ebenfalls nicht versäumen dürfen Palast-Liebhaber den Palazzo Strozzi. Die Familie Strozzi fühlte sich im 15. Jahrhundert den Medici durchaus ebenbürtig. Um den damaligen Herrscher von Florenz nicht durch einen Bau herauszufordern, plante der reiche Kaufmann Filippo Strozzi für seine Familie ein Stadthaus, welches durch sorgfältigste Ausführung, und nicht durch Größe und Pracht hervorstechen sollte. So entstand zwischen 1489 und 1538 der Palazzo Strozzi, der als der schönste der Florentiner Renaissance-Paläste gilt. Im Jahr seiner Fertigstellung beschlagnahmte Cosimo I. den Palast. Er wurde erst 1568 der Familie Strozzi zurückgegeben. Heute beherbergt der Palazzo Strozzi Kulturinstitute.

Ein schöner Palast ist auch der Palazzo Rucellai. Er wurde von Leon Battista Alberti entworfen und gehört zu den schönsten Stadthäusern der Renaissance. Heute befindet sich ein Museum der Fotografie in ihm.

Ein weiterer Sehenswerter Palast ist der Palazzo dei Pazzi, der Brunelleschi zugeschrieben wird. Die Familie Pazzi war von Wirtschaftssinn und Machtbewusstsein geprägt. Da Lorenzo de’ Medici dem Mordanschlag der Pazzi entkam, konnten sie somit die Macht der Medici nicht brechen.

Hinter dem Palazzo Pitti erstreckt sich auf einer Fläche von 45 000 Quadratmeter der „Giardino di Boboli“. Nachdem Cosimo I. 1549 den Pitti-Palast erworben hatte, wurde auch das angrenzende Areal angekauft, das zuvor teilweise der Familie Boboli – daher der Name – gehört hatte. In dem zu weiten Spaziergängen einladenden Garten, der zu den kostbarsten und atemberaubendsten Parks von Florenz zählt, findet man Teiche, Springbrunnen, geometrisch angelegte Heckenbegrenzungen, eine Grotte, ein Amphitheater, ein Kaffeehaus und die sternförmige Festung Forte di Belvedere, die Großherzog Ferdinando I. zum Schutz für sich und seine Familie zwischen 1590 und 1595 errichten ließ.

Wer dann noch Lust und Kraft hat, sollte die Via del Belvedere hinunter zum Piazzale Michelangelo gehen, denn von dort bietet sich einer der schönsten Blicke auf Florenz.

Florenz – Sehenswürdigkeiten – Fiesole – Villen der Medici – Prato

Das kleine 15.000 Einwohner zählende Städtchen Fiesole liegt eingebettet in den hügeligen Tälern zwischen den Flüssen Arno und Mugnone. Fiesole ist eine etruskische Gründung. Gegen Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. wurde aus ihr die römische Stadt Faesulae. Mit der Zeit wurde es jedoch von dem nahen Florenz gänzlich überflügelt.

Einen Ausflug nach Fiesole sollte man nicht nur wegen des herrlichen Rundblicks über Florenz unternehmen, sondern auch wegen seiner Sehenswürdigkeiten.

Im Ortsmittelpunkt erhebt sich in der Nähe der weiten Piazza Mino da Fiesole – benannt nach dem Bildhauer Mino da Fiesole (um 1430 – 1484) – der Dom San Romolo. Im 42 m hohen Glockenturm befinden such beachtenswerte Fresken und Bildwerke.

An den Dom schließt sich ein Kunstmuseum mit überwiegend sakralen Kunstwerken an. Hinter dem Dom liegt das Ausgrabungsgelände Zona Archeologica, welches von dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts wieder entdeckten römischen Theater beherrscht wird. Unweit vom Theater liegen die Ruinen einer römischen Thermenanlage. Außerdem befinden sich auf diesem Gelände noch die Reste eines römischen und eines etruskischen Tempels. Zudem kann man noch ein archäologisches und ein weiteres kleines Kunstmuseum besichtigen. Geht man den Weg steil hinauf zu zwei kleinen Kirchen, gelangt man dort auf eine von Bäumen überschattete Aussichtsterrasse, von der sich eine wunderbare Sicht über Florenz ergibt. Fiesole ist bei vielen als Picknickort bekannt, und viele unternehmen auf den zauberhaften, verschlungenen Wegen lange Spaziergänge.

Einzelne Mitglieder aus der großen Familie der Medici bauten in der näheren Umgebung von Florenz ansehnliche Villen mit ausgedehnten Parkanlagen als Sommerresidenzen.

Wegen mangelnder Beschilderung ist die ungefähr 3,5 km nördlich der Stadt gelegene Villa della Petraia nicht gerade leicht zu finden. Francesco de’ Medici erwarb das Anwesen 1575 und ließ es durch Buontalenti umgestalten. Besonders reizvoll ist der schön angelegte Park, von dem aus man eine gute Sicht bis nach Florenz hat.

Nur wenige hundert Meter westlich der Villa della Petraia liegt die Villa di Castello. Die Villa selbst ist nicht zugänglich, wohl aber der ausgedehnte Park mit seinen prächtigen Wasserspielen, Grotten und Statuen.

Etwa 18 km nordwestlich von Florenz liegt die Villa di Poggio a Caiano. Lorenzo der Prächtige ließ sie von Giuliano de Sangallo errichten. In den späteren Jahren nahmen die Medici Umbauten und Erweiterungen vor und die Villa diente somit wohl eher als fester Wohnsitz.

Sicherlich werden viele, die in Florenz Urlaub machen, auch die Stadt Prato besichtigen. Obwohl sie 17 km nordwestlich von Florenz liegt, gehört Prato zum Stadt- und Industriegebiet der Großstadt. Prato wurde wahrscheinlich bereits von den Etruskern besiedelt. Im 11. Jahrhundert war sie ein wichtiges Zentrum der Wollproduktion, und seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sie sich immer weiter zu einer florierenden Industriestadt mit dem erwähnten Schwerpunkt im Bereich der Stoffherstellung.

Prato zieht immer mehr Firmen an, die eine Alternative zum hektischen und teuren Florenz suchen.

Die von Stadtmauern eingeschlossene Altstadt hat sich aber glücklicherweise ihr Ansehen bewahrt. Hier findet man Paläste und Kirchen, ein einmaliges Kastell und eine eindrucksvolle Kunstgalerie.

Prato ist seit vielen Jahren Fußgängerzone und sie vor allem eine Einkaufsstadt für modische Textilien.

Florenz – kulinarische Spezialitäten

Die italienischen Eßgewohnheiten unterscheiden sich zum Teil erheblich von den deutschen. Dies beginnt schon mit dem Frühstück: während die Deutschen oft Brötchen, Butter, Marmelade und Wurst zu sich nehmen, begnügt sich der Italiener oft mit einem Espresso oder Cappuccino an der Bar und höchstens noch ein Hörnchen (cornetto). Dafür wird mittags und abends um so üppiger gespeist.

In der Toskana hat sich die Küche bis heute den Charakter ländlicher Hausmannskost bewahrt, die sich durch sorgfältige Zubereitung nach einfachen althergebrachten Rezepten auszeichnet. Allerdings wird in der Toskana weniger Pasta gegessen. Stattdessen wird zu den leckeren Vorspeisen oft gesalzenes Bauernbrot gegessen. Ein wesentlicher Bestandteil jeder Mahlzeit sind die verschiedenen Gemüsesorten und aromatische Kräuter.

Während im übrigen Italien die Suppe oft vor dem ersten Hauptgang serviert wird, isst man sie in der Toskana häufig vor den Antipasti.

Fast überall findet man eine Minestrone auf der Speisekarte. Sie besteht aus weißen Bohnen, Sellerie, Zwiebeln, Erbsen, Schinken, Tomatenpüree, Knoblauch und etwas Wein. Typisch toskanische Suppen sind „Zuppa di pane“, eine Kohlsuppe mit Brot und weiteren Gemüsearten, sowie „Ribolita“, deren wichtigste Bestandteile weiße Bohnen, Olivenöl, Brot und Käse sind. Noch besser schmeckt sie – daher der Name – wenn sie wieder aufgewärmt wird. Für die „Zuppa di fagioli alla fiorentina“ werden weiße Bohnen in Olivenöl geschmort und mit Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Kohl, Brot und Kräutern gekocht.

Ganz fehlen die Nudelgerichte natürlich nicht. „Cannelloni ripieni alla toscana“ sind mit Fleisch, Hühnerleber, Trüffeln, Eier und Parmesan gefüllte Rohrnudeln. Bei „Agnolotti alla toscana“ handelt es sich um Ravioli, die mit Fleisch, Spinat, Parmesan und Gewürzen gefüllt sind. Gern gegessen werden auch „Pappardelle alla lepre“, das sind Eierbandnudeln mit Hasenragout.

Das bekannteste toskanische Fleischgericht ist wohl „Bistecca alla fiorentina“; dabei handelt es sich um ein T-bone Steak, das ohne Fett auf dem Holzofengrill gegart und dann mit Olivenöl beträufelt wird. „Arista alla fiorentina“ ist ein mit Rosmarin und Nelken gewürztes Stück Schweinelende, oder „Pollo alla diavola“: Hühnchen, das unter andrem mit salbei gewürzt ist und über den Holzkohlengrill gegart wird. Sehr beliebt sind auch Gerichte aus Innereien. Unter „Trippa alla fiorentina“ versteht man Kutteln, die in einer Sauce aus geschälten Tomaten und Parmesan gekocht wurden. „Fegatini di maiale“ sind mit Lorbeerblättern umwickelte und am Spieß gebratene Schweineleberstücke.

Schon seit Jahrhunderten ist die Toskana für ihre Süßigkeiten berühmt. Das wohl bekannteste Gebäck sind „Cantuccini“; ein traditionelles Mandelgebäck aus Florenz. Cantuccini enthalten unter anderem Mandeln, Mehl, Zucker, Amaretto und verschiedene Gewürze wie Kardamom, Zimt, Nelken und Sternanis. Der „Panforte di Siena“ ist eine Art Pfefferkuchen aus Mandeln, kandierten Früchten, Mehl, Butter und Eier und wird in die ganze Welt exportiert.

Eine weitere Spezialität aus Florenz ist „Zuccotto“, eine halbgefrorene Süßspeise aus Biskuitteig, Schokoladencreme und Sahnefüllung. Verführerisch sind ferner „Castagnaccio“, ein Kuchen aus Kastanienpüree mit Pinienkernen und kandierten Früchten und „Schiacciata alla fiorentina“, ein Blechkuchen aus Mehl, Olivenöl, Eiern und Schmalz.

Zum Essen wird meistens Wein und Wasser getrunken, natürlich erhält man auch Bier oder Limonade und der Abschluss einer jeder Mahlzeit besteht fast immer aus einem Espresso.

 

Florenz – Reisehinweise

Für die Anreise nach Florenz empfehlen sich die Autobahnen und Hauptstraßen; am günstigsten erreicht man Florenz durch die Schweiz über Basel, Luzern, den St. Gotthard, Mailand und Bologna oder aus Deutschland durch Österreich über den Brenner, Verona und Bologna.

Die Benutzung der italienischen und schweizerischen Autobahnen ist gebührenpflichtig. Bitte bewahren Sie sich in Italien die Gebührenabschnitte auf, da sie beim Verlassen der Autobahn wieder eingezogen werden.

Florenz hat zwei Flughäfen – den Amerigo Vespucci für Inlandsflüge und den Galileo Galilei (in der Nähe von Pisa) für internationale Flüge. Vom Galilei aus gibt es regelmäßig Flüge nach London, Paris, München und in die größeren Städte Italiens. Die Flugzeit von Frankfurt oder München beträgt ungefähr 1 ½ Stunden.

Als öffentliche Verkehrsmittel verkehren in Florenz nur Busse der öffentlichen Verkehrsbetriebe (ATAF). Es gibt Einfachfahrkarten (Gültigkeit 1, 2 oder 24 Std.), Sammelfahrscheine sowie spezielle Touristentickets, womit beliebig viele Fahrten an einem Tag unternommen werden können. Außerdem ist die Carta Arancia erhältlich, mit der eine Woche lang die Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel möglich ist. Die Fahrkarten werden in behördlich autorisierten Verkaufsstellen, an Automaten, in Tabakgeschäften und in Bars mit dem Hinweis „biglietti ATAF“ vertrieben. Die Tickets müssen im Bus entwertet werden.

Die ATAF haben einen Stadtplan mit allen Buslinien herausgegeben (Piazza del Duomo 57, Tel. 580528).

Will man Fahrten in die Umgebung von Florenz unternehmen, so kann man das u.a. mit den Bussen der Gesellschaft SITA. Sie bietet ihren Kunden am Busbahnhof (Via S. Caterina da Siena 15, nahe Hauptbahnhof) per Computer einen viersprachigen Informationsdienst über Abfahrts- und Ankunftszeiten.

Die Verbindung zwischen Stadtzentrum und Flughafen ist sehr gut ausgebaut. So fährt ein Stadtbus alle 20 Minuten vom Hauptbahnhof zum Flughafen Amerigo Vespucci. Zwischen dem Hauptbahnhof und dem Flughafen Galileo Galilei gibt es eine Zubringerbahn. Zwischen dem Stadtzentrum und dem 8 km nordöstlich von Florenz entfernten Fiesole verkehren ebenfalls Busse.

Der Verkehr im Stadtzentrum ist eingeschränkt. Der Stadtkern von Florenz ist für Privatfahrzeuge weitgehend gesperrt. Touristen dürfen die Hotels oft nur zum Be- und Entladen anfahren. Fast alle Parkplätze in der Innenstadt sind ausschließlich Anwohnern vorbehalten. So ist es vielfach unumgänglich, dass man seinen Wagen in einem Parkhaus abstellt. Es ist besser, ein wenig außerhalb der Stadt zu parken und die Paar Schritte ins Zentrum zu Fuß zu gehen, zumal das Parken in Florenz auch sehr teuer ist. Natürlich kann man auch ein Taxi nehmen. Ein Haupttaxistand befindet sich an der Stazione Centrale Santa Maria Novella. Man kann ein Taxi auch telefonisch anfordern (Tel. 4390 und 4798). Bei Taxifahrten wird übrigens ein Mindesttarif, unabhängig von der Zahl der Fahrgäste, verlangt. Zwischen 22.00 und 6.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ist auch mit einem Aufschlag zu rechnen.

Direktverbindungen mit der Bahn nach Florenz bestehen von allen wichtigen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Es verkehren Nachtzüge mit Liege- und Schlafwagen sowie Autozüge. Florenz liegt auf der Strecke Rom-Mailand. Somit kann man also von hier aus in diese beiden Städte, aber auch nach Venedig, Triest, Verona, Bologna und Pisa gelangen.

Gastbeitrag von Model & Reisebloggerin Lily Nova lilynova.com

Rom, Italien – Sehenswürdigkeiten und Reiseinformationen

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Marieee Lifestyleblog – Marie Esme Blog – Rom

Rom Reiseführer & Rom die ewige Stadt, ist seit Jahrhunderten das Ziel vieler Reisender und Urlauber. In keiner Stadt der Welt sind so viele Bauten aus verschiedenen Epochen erhalten geblieben. Dennoch ist Rom auch heute noch äußerst lebendig. Weitere Italien Reiseführer: Florenz Reiseführer / Rom Reisefüherer  / Model Kolumne: Ein Model Tag auf der Mailand Fashion Week  /

Die Geschichte der Neuzeit in einem grandiosen Zusammenspiel: 100 Zeugnisse des antiken Roms sind über das Stadtbild verteilt. Der Bau des nationalen und internationalen Straßennetzes in der Zeit der römischen Antike – eine Ingenieur-technische Meisterleistung – begründete den Satz “alle Straßen führen nach Rom”. Bei den Besichtigungen von Kirchen oder gar dem Petersdom darf man nicht zu spärlich bekleidet sein, sonst wird der Einlass verweigert. Auch sonst sind die Römer in allem etwas exklusiver und sehr selbstbewusst, aber äußerst charmant. Es lohnt sich daher bei der Fahrt nach Rom die ganz schicke Garderobe einzupacken oder den Besuch in Italiens Hauptstadt zum Kauf Selbiger zu nutzen. Um möglichen Frustrations Ergebnissen vorzubeugen: Die Konfektionsgrößen müssen in Italien drei Nummern größer gerechnet werden. So entspricht zum Beispielgröße 38 der italienischen 44.

Einkaufen in Rom

In Rom dominieren die kleinen Läden und Kaufhäuser gibt es nur wenige. Bezahlbaren Mode, Schuhe, Antiquitäten und Schmuck gibt es in Rom in Hülle und Fülle. Roms wohl bekannteste Einkaufsmeile, die Via Condotti, verbindet die Piazza mit der Via del Corso. Hier auf der Via Condotti findet man u.a. das berühmte Cafe „Greco“ oder die bekannten Mode-Labels haben hier ihre Verkaufsräume, wie Bulgari, Gucci oder Laura Biagotti. Erholung findet man bei einem Cappuccino in einem der vielen Cafes. Geschäfte dürfen von März bis September bis 22:00 Uhr geöffnet haben. Übliche Öffnungszeiten sind von neun bis 14:00 Uhr und von 16 bis 20 Uhr.

Dolce Vita Roms

Wer das Dolce Vita Roms erleben möchte, dem sei der Piazza Navona empfohlen. Der Platz besticht durch die Renaissance-Architektur der Häuser, die ihn umgeben. In den Straßencafés kann der Besucher den Blick auf die wunderschönen Brunnen genießen.

Anreise nach Rom

Fast jeder träumt einmal davon die „ewige Stadt“ zu sehen. Das stellt heute auch kein Problem mehr dar, nicht umsonst heißt es „viele Wege führen nach Rom“. Ob man nun bequem mit dem Flugzeug, mit Bahn, Bus oder Auto anreist, der Unterschied liegt im Stress.

Die bequemste Anreise ist wohl mit dem Flugzeug. Gleich zwei Flughäfen stehen zur Verfügung. Der internationale Flughafen Rom-Fiumicino liegt ca. 34 km westlich der Stadt. Vom und zum Flughagen geht eine Bahn, ähnlich unseren S-Bahnen, oder ein Schnellzug, der direkt zum Hauptbahnhof fährt. Selbstverständlich stehen auch Taxen zur Verfügung.

Der kleine Flughafen Ciampino liegt ca. 15 km südöstlich der Stadt. Hier landen bevorzugt die preiswerten Fluggesellschaften. Hier stehen Shuttlebusse für die Fahrt in die Stadt bereit. Haltestelle ist der Hauptbahnhof Stazione Termini.

Der Hauptbahnhof befindet sich in einer guten zentralen Lage. Der einfachste Weg in seine Unterkunft zu kommen, sind auch wieder Taxen, von denen es ausreichend gibt.

Die eigene Anreise mit dem Auto ist mit Sicherheit die stressigste. Das Autobahnnetz bis Rom ist hervorragend, aber die Fahrt durch Rom kann sich als sehr abenteuerlich gestalten. Hier heißt es einfach nur Ruhe bewahren und mit meinem guten Stadtplan oder Navigationssystem erreicht man auch sein Ziel. Kleiner Tipp: Für Besichtigungstouren durch die Stadt, das Auto am besten im Hotel stehen lassen.

Taxen bilden ein Kapitel für sich. Es gibt für bestimmte Strecken Festpreise, aber kaum ein Taxifahrer hält sich zunächst daran. Auch nehmen Taxifahrer nicht immer den direkten Weg, oft ist eine kleine Stadtrundfahrt inklusive, was sich dann im Preis niederschlägt. Es ist sinnvoller vor der Fahrt den Preis auszuhandeln!

Beste Reisezeit für einen Urlaub in Rom

Die schönste Reisezeit Rom bis April, Mai und Juni. Temperaturen sind dann sehr angenehm.

Die Sonne, „il sole“ meint es in Rom gut, fast zu gut. Viele Römer flüchten deshalb, wenn sie es irgendwie ermöglichen können, im Juli und August vor der brütenden Hize ans Meer.Die beste Reisezeit für Rom sind die Frühjahrsmonate und der Spätherbst. In Rom ist es bis weit in den Oktober hinein angenehm warm, und man kann dort die letzten Sonnenstrahlen genießen, während es jenseits der Alpen bereits nasskalt ist.Die ungünstigste Zeit, Rom zu besuchen, ist der August, da man dann fast keinen Römer antrifft, und viele Geschäfte und diverse öffentliche Einrichtungen geschlossen sind. An vielen Tagen steigt das Thermometer über 40°C und für viele Römer sind die unermüdlichen Touristenscharen, die sich von einer Sehenswürdigkeit zur anderen drängen, unbegreiflich. Der Winter ist in Rom verhältnismäßig mild. Die Temperaturen sinken selten unter den Gefrierpunkt. Dafür ist es aber oft nasskalt und feucht. Aufgrund weniger Besucher sinken dann auch oftmals die Preise wieder, und man kann sich in Ruhe alle Sehenswürdigkeiten anschauen. Der größte Touristenandrang herrscht an Ostern, wenn Katholiken aus der ganzen Welt nach Rom pilgern, um sich die päpstliche Osterpredigt am Sonntag anzuhören. Am Karfreitag begeht der Papst den Kreuzweg. Dieser führt vom Kolosseum bis zum Kapitol, um dem Leiden und Sterben Jesu zu gedenken.

Natürlich hat Rom aber auch im Sommer einiges zu bieten. In den lauen Sommernächten von Juni bis September wird Rom zu einem einzigartigen Freilichtzirkus. Jeden Abend gibt es eine Reihe von Veranstaltungen wie Rock- und Popkonzerte, Theateraufführungen, verschiedenen Tänzen, Zirkus und Komödien. Kultur wird zu einem atemberaubenden Spektakel. Erwähnesnwert hierzu sind das Jazzfestival der Villa Celimonta und das karibische Musikfestival im Foro Italico. Das Nachtleben beginnt um 22.00 Uhr und ein nächtlicher Spaziergang führt von einer Attraktion zur nächsten. Besonders in Trastevere, dort wo Armut und Reichtum so eng bei einander liegen, trifft man auf eine Reihe von Künstlern und Handwerkern mit ihren wunderschönen und eigentümlichen Geschäften. Auch das Essen wird in den langen Sommernächten zu einem Erlebnis. Die Trasteverini brauchen dazu nur ein paar Tische, die man auf der Straße aneinanderreiht und genügend Stühle für eine gemütliche Runde. Die Trattorien sind schon lange kein Geheimnis mehr für die Liebhaber der römischen Küche.

In Rom ist es wunderschön, durch die dunklen Gassen und Straßen zu bummeln, über denen Wäscheleinen gleichermaßen wie Blumenranken hängen.

Kinder und Jugendliche können außerdem unten am Fluss Volleyball spielen oder Inlineskaten. Sehr zu empfehlen sind auch die vielen Openair-Theater.

Sehenswürdigkeiten in Rom

In Rom ist alles gut zu Fuß erreichbar. Bequeme, aber schicke Schuhe an und los geht es mit der größten Marienbasilika Roms, der Santa Maria Baggio.

Weiter zu den Ruinen des größten Amphitheaters der römischen Welt, ins Colosseum. Das Colosseum ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt. Die 2.000 Jahre alte Arena beeindruckt durch ihre immense Größe. Hier spürt man noch heute die zweifelhafte Faszination der grausamen Gladiatoren.

Direkt daneben liegt das riesige Areal des Forum Romanum. Zur Blütezeit Roms war diese Stelle das Zentrum des Römischen Reiches. Ein Spaziergang durch die Ruinen lässt die Macht des Römischen Reiches erahnen. Das monumental-nationale Art Vitoria Emmanuelli zwei, Piazza Venezia, ist ein großartiges Bauwerk.

Auf dem angrenzenden Paladin-Hügel finden immer noch Ausgrabungen statt, die neue Erkenntnisse über das Leben in der Stadt vor zwei Jahrtausenden liefert.

Nur wenig später gelangt man zur Zivilkammer, davor steht Roms größter und weltberühmter Brunnen mit barocken Symbolgestalten aus Neptun in Stein. Geradeaus weiter ist es dann nicht mehr weit bis zur spanischen Treppe. Zurück geht es dann zum Pantheon. Dieser gewaltige Kuppelbau ist eines der faszinierendsten Bauwerke der römischen Antike. Ganz in der Nähe befindet sich der Piazza und der Vier-Ströme-Brunnen.

Ob man nun nach Rom kommt, wegen seiner Geschichte, seiner Kunstschätze, Parks, Architektur oder einfach nur zum Shoppen. Jeder kommt hier voll auf seine Kosten. In dieser Stadt pulsiert das Leben. Ruhe findet man in den wunderschönen Gärten und die innere Einkehr im Vatikan.

Die Altstadt sowie der Vatikan mit seinem wohl berühmtesten Bauwerk, dem Petersdom, wurden 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Der Sage nach wurde Rom von Romulus gegründet, der seinen Zwillingsbruder Remus erschlug. Über die eigentliche Herkunft „Roma“ gibt es unterschiedliche Ansichten. Fakt ist, bei Ausgrabungen auf dem Palatin fand man Reste einer Siedlung die Forscher auf 1000 v. Chr. datieren.

Der Palatin, mit dem angrenzenden Forum Romanum steht für das antike Rom. Reste von Tempeln und Wohnanlagen kann man hier besichtigen. Hier wohnten viele römische Aristokraten, Redner wie Cicero oder Catull. Augustus richtete auf dem Palatin seine Residenz ein. Kardinal Farnese machte aus Teilen des Palatins einen botanischen Garten. Teile dieser Gärten wurden jedoch mit Beginn der Ausgrabungen wieder entfernt. Verschiedene Pavillons sowie eine künstliche Grotte sind aber erhalten geblieben.

Zugang zum Palatin erhält man u.a. mit dem Erwerb einer Eintrittskarte für das Colosseum. Ein Meisterwerk antiker Architektur. Für die Besichtigung des Colosseums sowie des Palatin sollte man viel Zeit mitbringen.

In der Nähe der Vatikanstadt liegt die Engelsburg, die ebenfalls eng mit der Geschichte des Papstes verbunden ist. Die Burg oberhalb des Tiber war lange Zeit bei Gefahr die Fluchtburg des Heiligen Vaters.

Rom zu Fuß erkunden

Da man in Rom fast alles zu Fuß machen kann, ist die Stadt sehr individuell zu erkunden. Die Besichtigungstouren führen durch kleine Gassen und plötzlich steht man wieder vor einem historischen Bauwerk. Ob nun Parthenon, Trevi-Brunnen, Piazza Navonna mit ihren Bernini-Brunnen, die Piazza di Spagna mit ihren wunderbaren Brunnen (von Berninis Vater) oder die spanische Treppe.

Ein Besuch des Vatikans gehört zum Pflichtprogramm

Will man dem Trubel der lebhaften Stadt entfliehen, lohnt ein Ausflug in den Vatikan. „Nur“ ein paar Jahrhunderte alt ist der Vatikan. Der Kleinstaat, der Sitz des Oberhauptes der Katholischen Kirche ist, ist nur an wenigen Stellen für die Öffentlichkeit zugänglich. Eines der Gebäude, das für Besucher geöffnet ist, ist der monumentale Petersdom, der im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Die Aussicht von der Kuppel über die Stadt ist grandios. Der Petersdom lässt den Besucher vor Ehrfurcht fast erstarren. Diese riesigen Ausmaße, die künstlerische Gestaltung, ein Eldorado für Kunstliebhaber. Die majestätische Stille lädt zum verweilen und zur inneren Einkehr ein.

Ein Besuch des Vatikans, dem Zentrum der katholischen Kirche und Residenz des Papstes, gehört zum Pflichtprogramm. Der Petersdom ist die berühmteste Kirche der Christenheit.

Auch die Sammlungen der vatikanischen Museen sollte sich der Besucher nicht entgehen lassen, allen voran das Deckenfresko Michelangelos in der sixtinischen Kapelle. Ein weiteres Highlight sind die vier Stanzen Raffaels. In diesen Werken hat er viele Persönlichkeiten verewigt, so findet man auf der „Disputa Del Sacramento“ u.a. Julius II. oder auch den Architekten und Baumeister Bramante.

Im Mittelpunkt des souveränen Staates steht ein Besuch der Museen. Es empfiehlt sich wegen des Besucherandrangs am frühen Morgen. Dafür ist der wichtigste Teil des Museumsbesuchs die sixtinische Kapelle mit Fresken der berühmtesten Maler des 15. und 16. Jahrhunderts.

Restaurats in Rom

Nach solch anstrengenden Besichtigungstouren hat sich der Besucher ein richtig gutes Essen verdient. Rom bieten viele kleine Restaurants. Doch am besten kann man fernab von den üblichen Touristenmeilen essen. Hier finden sich gemütliche Lokale mit Charme. Zu empfehlen eine gemischte Vorspeise aus verschiedenen Antipasti wie Tomaten, Melone mit Parmaschinken, eingelegte Champignons, Oliven, eingelegte Paprika uvm. Eigentlich ist man schon von der Vorspeise satt, aber irgendwie passt eine leckere Pasta doch noch. Dazu eine gute Flasche Wein. Als Abschluss noch einen Espresso und einen Grappa.

In Rom geht man essen. Vorzugsweise mit Freunden bei schönem Wetter draußen. Üppiges Frühstück gibt es nicht. Es besteht aus einem schnellen Cappuccino mit einem süßen Gebäck. Wer nach 12:00 Uhr einen Cappuccino bestellt, ist als Ausländer entlarvt. Ein Italiener trinkt ab mittags nur noch Espresso. Ein kleiner Mittagssnack kann einer Trattoria bestellt werden, abends wird dann ab 20:00 Uhr getafelt.

Unterkünfte in Rom

Rom ist in jedem Fall eine Reise wert. Unterkünfte gibt es in allen Preislagen, ebenso die Flüge. Die schönste Reisezeit ist das Frühjahr. Im Sommer ist es in der Stadt sehr heiß. Auch der beginnende Herbst eignet sich wunderbar um die Stadt für sich zu erobern. Obwohl, nicht der Besucher erobert die Stadt, die Stadt erobert den Besucher und wer nach Rom zurückkehren möchte, der sollte nicht versäumen, eine Münze in den Trevi-Brunnen zu werfen, mit er rechten Hand über die rechte Schulter… so kehrt man immer wieder zurück.

Umland von Rom

Auch das Umland der Stadt ist einen Besuch wert. Ostia, der alte Hafen Roms, ist heute ein Badeort, der im Sommer die Einwohner Roms ans Meer lockt. In östlicher Richtung befinden sich die Albaner Berge, die bereits von der Stadt zu sehen sind. Der Gebirgszug ist eine Oase der Ruhe.

Reiseland Italien – Sehenswürdigkeiten und Reiseinfos

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Cinque Terre – Italien – Marieees Reiseblog – Marie Esme

Im Italien Reiseführer findest du viele Infos und Bilder. Auch wenn man bei Italien vorwiegend an Sonne, Strand und Meer denkt und natürlich auch an die Toskana, gibt es auf dem „Stiefel“ sehr viel mehr zu entdecken. Italien gehört zu den gebirgigsten Ländern in Europa. Die Alpen ziehen sich bis in die Po-Ebene und die Gebirgszüge des Apennin prägen das Land vom Südwesten über den Nordosten bis weit in den Süden hinein. Über ganz Italien verteilt liegen historische Städte, pittoreske Dörfer und an der Küste romantische Hafenstädte.

Regionen in Italien

Im äußersten Norden Italiens liegt die Region Südtirol mit dem Trentino. Hier herrschen die Alpen vor. Städte wie Meran und Bozen sind in Südtirol beliebte Ausgangspunkte für Exkursionen in die Berge. Südwestlich schließt sich die Lombardei an. Die Hauptstadt der Region ist die Modemetropole Mailand. Südöstlich liegt die Region Venetien mit einer der schönsten Städte der Welt: Venedig. Alle drei Regionen haben einen Anteil am Gardasee, dem größten See Italiens und als Urlaubsziel besonders bei deutschen Touristen sehr beliebt.

Überquert man den Apennin in Richtung Süden, kommt man schließlich in die Toskana mit ihrer typischen Hügellandschaft. Die Toskana ist geprägt von Weinbergen, Olivenhainen und malerischen Zypressenansammlungen. Der Chianti ist eine der berühmtesten Weine der Welt und die toskanische Küche steht ihm in nichts nach. Florenz Reiseführer, Siena und Arezzo sind nur drei Beispiele für die einzigartigen Kulturstädte in dieser Region.

Fast in der Mitte Italiens liegt Rom, hier Rom Reiseführer , die Hauptstadt des Landes und ein faszinierendes Erbe der Antike. Hier stehen das Kolosseum, das Forum Romanum, der Petersdom und eine Vielzahl weiterer Kulturdenkmäler aus unterschiedlichen Epochen. Schon fast ganz im Süden schließlich kommt man nach Neapel, eine Stadt, die wie keine andere für südländisches Flair steht.

Die Küsten Italiens

Italien hat über 7.000 Kilometer Küste alleine auf seiner Halbinsel. Dazu kommen die Küsten der Inseln wie beispielsweise Elba, Sardinien und Sizilien. Die Westküste mit der berühmten Riviera ist seit Jahrzehnten einer der beliebtesten Sommerziele überhaupt. Badeorte wie beispielsweise San Remo sind legendär. An der Ostküste liegt die Adria mit so bekannten Stränden wie Rimini oder Lido de Jesolo. Nicht weit von Neapel entfernt beginnt die traumhafte Amalfiküste, die vielleicht zu den schönsten Küsten der Welt zählt. Auch die Strände auf der zweit größten Mittelmeerinsel Sardinien werden in dieser Kategorie genannt.

Italien bietet als Reiseland eine schier unglaubliche Vielseitigkeit an Landschaften. Die Regionen unterscheiden sich aber auch kulturell stark voneinander.

Langweilig wird ein Urlaub in Italien so auf keinen Fall. Buon viaggio, also!